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20140119-DSC_0711„Ich habe Kaffee-Durst“ – einer der Sätze, mit denen ich aufgewachsen bin. Meine Eltern, meine Großeltern, irgendjemand hatte bei uns nachmittags oder am späten Abend immer Kaffee-Durst. Mir fehlte dafür lange Zeit das Verständnis. Kaffee und ich – wir wurden erst spät Freunde. Aber wie sagt man so schön „lieber spät als nie“?! Und um so mehr freute ich mich, als ich gebeten wurde die neuen Kapseln von Senseo zu testen.

collage_senseo_2 collage_senseo_1Die komplette Range von acht Sorten (3 Espresso- und 5 Lungo-Varianten) fand den Weg in meine Küche und da auch mich ein Übermaß des Heißgetränks um den Schlaf bringt, hatte ich heute zwei liebe Freundinnen zum gemeinsamen Kaffee-Testen bei mir und habe schnell noch vorher einen Schoko-Kaffee-Kuchen mit Kokos gebacken, der perfekt zum Tasting passte.

Ich bin bei Kaffee wirklich krüsch und mag schnöden Filterkaffee nicht sehr gern und rümpfe auch bei der ein oder anderen Sorte Fertigkaffee in Form von Kapsel oder Pads die Nase. Was meine Nase bei den Senseo-Kapseln wirklich hat jubeln lassen, war das Aroma, das einem entgegen kam, wenn man die kleinen, wirklich schön gestalteten Tütchen aufreißt. Kaffee-Duft wie er kaum leckerer sein könnte. Wer die herkömmlichen Alukapseln kennt, weiß, dass man genau diesen Duft schmerzlich vermisst.

20140119-DSC_0703 20140119-DSC_0704Lecker sind die Sorten alle – und der Lungo Decaffeinato sorgt auch noch für einen gesicherten Schlaf –, aber unsere drei Favorites konnten wir trotzdem ganz klar ausmachen. An der Espresso-Front hat der Forza besonders gut abgeschnitten, bei den Lungos waren wir uneins. Meine Freundin mochte den Lungo Elegante besonders gern, O-Ton „Ein schön blumiger Mädchen-Kafee“. Mir gefiel der Lungo Fragante besonders gut mit mittlerer Intensität und vollem Aroma. Und – aber psssssst! – rosa ist die Verpackung auch noch. 😉

Ich gestehe, ich war ein wenig skeptisch, ob die Senseo-Kapseln genau so viel „können“ wie die echten von Nespresso und muss zugeben, dass ich mehr als positiv überrascht bin. Geschmacklich top, preislich etwas attraktiver, Kaffee-Aroma für die Nase und dann sind sie nicht mehr nur online oder im Nespresso-Shop erhältlich, sondern ganz einfach im Edeka um die Ecke zu bekommen.

20140119-DSC_0717Und da ein Kaffee-Klatsch unter Mädels ohne Kuchen nur halb so viel Spaß bringt, gab es noch Schoko-Kaffee-Schnitten mit Kokos dazu. Nicht zu süß, sondern schön herb und schokoladig – auch für mich, die nicht der größte Schokofan ist, sehr lecker.

collage_schokokuchenDas braucht Ihr für ein Blech:

150 g Butter
3 Bio-Eier
180 g Zucker
2 Päckchen Bourbon Vanillezucker
300 g Mehl
2 TL Backpulver
3 EL Kakaopulver
100 ml starker Kaffee (ich habe Lungo Fragante genommen)
50 ml Milch

Für den Belag:
4 EL kalter Espresso (ich habe Espresso Forte genommen)
1 EL Kakaopulver
4 EL geschmolzene Butter
150 g Kokosraspel

20140119-DSC_0721Und so geht’s:

150 g Butter schmelzen und abkühlen lassen.

Den Ofen auf 160° Umluft vorheizen. Eier, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Nach und nach die restlichen Zutaten hinzugeben und zu einem Rührteig verarbeiten. Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen und auf mittlerer Schiene 15 Minuten backen. Den Kuchen aus dem Ofen holen und auskühlen lassen.

Die Butter schmelzen, etwas auskühlen lassen und mit dem Kaffee und dem Kakaopulver verrühren. Anschließend mit einem Pinsel auf den Kuchen streichen. Mit den Kokosraspeln bestreuen und in Dreiecke schneiden.

20140119-DSC_0738Ich trinke jetzt noch einen koffeinfreien Lungo und werde dann trotz des hohen Kaffee-Genusses heute hoffentlich selig schlafen.

Liebste Grüße und noch einen schönen Rest-Sonntag

Kathi

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