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20130623-DSC_0032Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt … Als ich vor etwas über einem Jahr angefangen haben meinen Blog zu schreiben, hätte ich im Leben nicht gedacht, dass ich kurze Zeit später – nach 5 Jahren Leben auf dem Land – wieder zurück in die schönste Stadt Deutschlands ziehen würde. Aber manchmal kommt es halt wirklich anders als man denkt und so hieß es vor gut zwei Monaten für mich „Back Home“.

20130623-DSC_0011Hamburg hat mich also wieder und ich fühle mich heimelig wie eh und je. Meine Rückkehr wollte ich hier auch gern ein bisschen kulinarisch feiern, aber ein Labskaus konnte ich Euch und meiner Kamera dann doch nicht antun. 😉 Aber was bringt mir Hamburger Deern noch heimelige Gefühle? Genau! Hanseaten! Ich habe ja schon mal gebeichtet, dass ich Kekse liebe. Und die rosa-weißen Mürbeteigkekse mit Marmeladenfüllung sind für mich DIE Kindheitserinnerung schlecht hin.

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Das braucht Ihr für ca. 20 Stück:

150 g Butter
125 g feinster Zucker
1 Ei
1 Päckchen Bourbon Vanillezucker
1 Prise Salz
300 g Mehl
200 g Puderzucker
2 – 3 EL Zitronensaft
200 g Johannisbeergelee

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Und so geht’s:

Die Butter mit dem Zucker crèmig schlagen und das Ei kräftig unterrühren. Mehl, Vanillezucker und die Prise Salz zugeben und alles zu einem glatten verkneten. In Folie wickeln und für eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Ofen auf 180° vorheizen. Den Teig auf einer bemehlten Fläche dünn ausrollen und mit einem runden, am Rand gewellten Förmchen Kekse ausstechen. Die Kekse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im vorgeheizten Backofen 10 bis 12 Minuten backen. Die Bleche aus dem Ofen nehmen und die Kekse auskühlen lassen.

Das Johannisbeergelee leicht erhitzen, mit einem Pinsel jeden 2. Keks bestreichen und je 2 Kekse zusammenkleben. Puderzucker mit dem Zitronensaft zu einem Guss verrühren. Jedes Plätzchen zur Hälfte mit dem weißen Guss bestreichen. In den übrigen Guss etwas von dem flüssigen Johannisbeergelee einrühren und anschließend die zweite Hälfte der Plätzchenoberseite damit bestreichen.

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Wisst Ihr, warum Hanseatisch ganz klassisch immer eine rot-weiße Glasur haben? Die Farbkombination soll an die Farben der Hanseflagge und des hanseatischen Wappens erinnern. Und zack, gleich noch was gelernt! 😉

Einen schönen Sonntag wünsche ich Euch!

Liebste Grüße

Kathi

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