Schoko-Muffins mit Frischkäsefüllung – oder “Süße Sonntags Sünde”

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Ich glaube, heute ist das erste Mal, dass die Schoko-Junkies unter Euch bei mir mal so richtig zum Zug kommen. Schokolade kommt hier echt ein bisschen zu kurz, aber ich gestehe: Schokolade ist nicht so sehr meins. Puh … Jetzt ist es raus! Schon als Kind wären Schoko-Pudding, Schoko-Kuchen oder Schoko-Eis meine allerletzte Wahl gewesen – ganz zu schweigen von Kakao. Ain’t my thing! Aber vielleicht bin ich da auch ähnlich komisch wie bei Gummibärchen. Mit mir will sich fast jeder eine Tüte teilen, weil ich nur die Tierchen mag, die für die meisten eher zweite Wahl sind. Gelb und Orange. Lecker :-)

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Jetzt fragt Ihr Euch sicher, warum es dann heute Schoko-Muffins gibt?! Ganz einfach! Ich habe es gestern nicht geschafft einzukaufen, aber zum spontanen Besuch bei meiner Oma wollte ich nicht mit leeren Händen erscheinen. Also stand heute Resteverwertung auf dem Plan – schnell Vorräte gecheckt, Muffinrezepte durchforstet und eine gute halbe Stunde später waren sie fertig – die Schokoladenträumchen meiner schlaflosen Nächte. So richtig lecker werden sie durch die Frischkäse-Füllung im Kern. Die weckt sogar meine Begeisterung.

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Das braucht Ihr für 12 Muffins:

150 g Doppelrahmfrischkäse
1/2 EL Zucker
1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
250 g Mehl
1/2 TL Natron
4 EL Backkakaopulver
1 Ei
150 g Zucker
100 ml Rapsöl
300 ml Buttermilch
2 cl Rum

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Und so geht’s:

Den Ofen auf 160° vorheizen und eine Muffinform mit Papierförmchen bestücken. Für die Füllung den Frischkäse mit dem Zucker und dem Vanillezucker in einer kleinen Schüssel verrühren, dass eine glatte Masse entsteht.

In einer mittleren Schüssel Mehl, Natron und Kakaopulver gründlich mischen.

In einer großen Schüssel das Ei verquirlen. Zucker, Öl, Rum und Buttermilch dazugeben und alles gut verrühren. Die Mehlmischung dazugeben und gründlich unterheben.

Ein Viertel des Teiges in die Muffinförmchen füllen. Dann je einen Teelöffel der Füllung auf den Teig setzen und mit dem restlichen Teig bedecken bis alles aufgebraucht ist. Die Muffins im vorgeheizten Ofen 20 bis 25 Minuten backen. Anschließend aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.

Nicht erschrecken: Der Teig ist ziemlich dünnflüssig, aber er wird sehr schön fluffig.

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Meine Oma war super, sie hat sich noch Schlagsahne oben drauf gemacht und war dann ganz erschrocken, dass die Dinger ja gefüllt sind ;-) Ich könnte mir vorstellen, dass ein wenig Kuvertüre auch nicht verkehrt wäre. Dafür fehlte mir jedoch die Zeit und die Muße.

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Habt noch einen charming Sonntag!

Kathi

Bratapfel-Quark – oder “winterliches Wochenend-Frühstück”

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Ich weiß, ich weiß … Die Uhrzeit ist nicht gerade die richtige für ein Frühstücks-Rezept, wir hoffen eigentlich alle innigst auf den Frühling, finden alles weihnachtlich anmutende doof und dann komme ich auch noch mit einem zimtigen Bratapfel an. Aber ich will Euch meinen liebsten winterlichen Start ins Wochenende schon seit einiger Zeit zeigen und so langsam wird die Zeit dafür knapp, denn im Supermarkt stehen schon die ersten Osterhasen. Oh Schreck, oh Schreck …

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Auch wenn man es meinem mittlerweile doch sehr backlastigen Blog nicht wirklich ansieht, bin ich ja ein bekennender Low-Carb-Fan (wie war das noch mit den Regeln und den sonntäglichen Ausnahmen?!). Und da Low Carb und ausgiebigste Frühstücksorgien im klassischen Brötchen-Sinne nicht so gut zusammen passen, brauche ich am Wochenende immer etwas Abwechslung zu meinem alltäglichen Quark mit TK-Himbeeren. Und ich sag’s Euch: Der Bratapfel macht so süchtig, dass ich mich Freitag Abend schon auf’s morgendliche Frühstück freue. Mein Tischdecker hingegen kann das gar nicht verstehen. Aber für ihn hat Quark auch nur im Käsekuchen oder maximal zu Pellkartoffeln eine Daseinsberechtigung. Daher lasse ich seine Meinung ausnahmsweise mal nicht gelten.

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Das braucht Ihr für eine ausgeschlafene, hungrige Person:

250 g 20%igen (besser noch 40%igen) Quark
etwas Milch, Sahne oder Buttermilch zum Glattrühren
Vanillepulver – oder Bourbon Vanillezucker, für die, die es süßer mögen
1 Apfel
2 TL Butter
1 Hand voll Walnüsse oder Mandeln
Zimtpulver

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Und so geht’s:

Den Quark mit Milch, Sahne oder Buttermilch glattrühren und das Vanillepulver bzw. den Vanillezucker unterrühren.

Einen Apfel schälen, das Gehäuse entfernen und in Stückchen schneiden. Butter in einer beschichteten Pfanne erhitzen, die Äpfel darin anbraten bis sie etwas weicher sind, aber trotzdem noch Biss haben.

Die Walnüsse grob hacken, zu den Äpfeln geben, mit Zimtpulver bestäuben und die Pfanne gut durchschütteln. Noch heiß auf den Quark geben und so genießen.

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Ich hoffe, Ihr verzeiht mir diesen leicht weihnachtlichen Ausflug, zumal es heute so schön sonnig war. Nächstes Mal versuche ich auch den Frühling auszupacken. Versprochen! ;-)

Einen schönen Sonntag!

Kathi

Französische Apfeltarte – oder “Süße Sonntags Sünde”

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Nach gut sechs Wochen absoluter Blog-Abstinenz, geht’s im Hause Deck schon mal den Tisch nun auch endlich wieder weiter. Das schlimme am nicht-Bloggen ist ja, dass man sich irgendwann fast schon dran gewöhnt hat. “Jetzt noch Fotos machen? Och nööö …” So in etwa ging es in letzter Zeit in meinem Kopf vor. Ich brauchte also eine kleine Pause, aber jetzt freue ich mich wieder weiterzumachen.

Ein wenig verspätet kann ich Euch berichten, dass mir der Dezember zwei meiner allergrößten (materiellen ;-) ) Wünsche erfüllt hat. Ich habe eine Woche vor Weihnachten Geburtstag und habe von den besten Eltern und der besten Oma der Welt meine neue Küchenfee geschenkt bekommen. Nichts habe ich mir sooo lange gewünscht!!! Darf ich vorstellen? Kitty!!!

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Ich bin so verliebt, Ihr könnt es Euch gar nicht vorstellen. Backen ist damit echt wie mit links gemacht. Schwupps und der Teig ist fertig. Und das Beste: sie passt perfekt in meine Küche. Demnächst zeige ich Euch mal bessere Bilder, habe heute sah es auf der Arbeitsplatte nicht so vorzeigbar aus, denn ich habe eine Apfeltarte gezaubert, die ich Euch wärmstens ans Herz legen möchte. So richtig lecker mit super mürbem Mürbeteig und Frangipane, auf der die Apfelscheiben gebettet werden.

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Das braucht Ihr für 1 Tarte-Form:

Für den Mürbeteig:
175 g Mehl
50 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
120 g Butter
1 Eigelb
3 EL kaltes Wasser

Für die Frangipane (Mandelmasse):
120 g weiche Butter
100 g Zucker + 1 EL zum Bestreuen
1 Ei
1 Eigelb
1 TL Calvados
2 EL Mehl
100 g gemahlene Mandel

Für den Belag:
3 säuerliche Äpfel (z.B. Holsteiner Cox)
5 EL Quittengelee

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Und so geht’s:

Für den Mürbeteig 120 g Butter mit dem Eigelb und dem Zucker cremig rühren. Das Mehl mit dem Salz mischen und mit dem Wasser zu der Butter-Mischung geben. So lange kneten bis ein geschmeidiger Teig entsteht. In Folie wickeln und ca. 30 Minuten kalt stellen.

Für die Mandelmasse 120 g weiche Butter und 100 g Zucker in einer Schüssel cremig rühren. Das Ei mit dem Eigelb verquirlen und nach und nach unterrühren. Calvados hinzufügen. Die 2 EL Mehl mit den 100 g gemahlenen Mandeln vermengen und unter die Crème rühren.

Den Teig auf einem bemehlten Brett möglichst rund ausrollen. Die Tarteform (möglichst mit Hebeboden) fetten und den Teig drauf geben. Den Rand und den Boden festdrücken und überstehenden Teig abschneiden. Mit einer Gabel überall einpieksen und die Tarteform in den Kühlschrank stellen und fest werden lassen.

Den Ofen auf 200° Umluf vorheizen.

Die Mandelmasse gleichmäßig auf dem gekühlten Teigboden verteilen. Die Äpfel vierteln, schälen, das Kerngehäuse entfernen und in dünne Scheiben schneiden. Die Frangipane fächerförmig mit den Apfelscheiben belegen und bis zum Boden runterdrücken.

Die Tarte 15 bis 20 Minuten backen, bis die Frangipane leicht bräunt. Den Ofen auf 180° runterschalten, die Tarte mit 1 EL Zucker bestreuen und weitere 15 bis 20 Minuten backen. In der Zwischenzeit das Quittengelee erhitzen bis es flüssig ist.

Die Tarte aus dem Ofen holen, mit dem flüssigen Quittengelee bestreichen und auskühlen lassen. Eventuell mit etwas Puderzucker besteuben.

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Vielleicht habt Ihr schon gemerkt, dass ich eben von zwei großen erfüllten Wünschen gesprochen habe und den zweiten will ich Euch nicht vorenthalten. Ich habe mir den großen Traum von einer alten Küchen-Truhen-Bank erfüllt, die jetzt an unserem Esstisch steht und sich sofort als mein aboluter Lieblingsplatz entpuppt hat. :-) Es gibt nichts schöneres, als am Wochenende oder an freien Tagen mit einem Kaffee hier zu sitzen, in den Garten zu schauen, zu lesen, in Blogs zu stöbern oder den Abend bei einer schönen Flasche Rotwein an sich vorbei ziehen zu lassen. Herrlich, sage ich Euch!

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Ich werde jetzt mal von genau dem Lieblingsplatz rüber auf die Couch wandern und den 2. Teil des eh schon sehr gemütlichen Sonntags einläuten.

Liebste Grüße

Kathi

Süße Sonntags Sünde – oder “knusprige Orangen-Plätzchen”

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20121209-DSC_0025Ging es Euch auch so heute Morgen? Aufgewacht, über den frisch gefallenen Schnee gefreut, geduscht, aus dem Bad gekommen und schwups fängt es an zu tauen. Mäh! Das hatte ich eigentlich nicht bestellt. Heute war nämlich einer der Traditions-Tage im Hause Deck schon mal den Tisch. Denn heute stand Tannenbaum schlagen in Jesteburg im Kalender. Das machen wir seit bestimmt acht Jahren jedes Jahr immer am zweiten Advents-Sonntag, immer mit den gleichen Leuten und immer mit Glühwein, Erbsensuppe und Mengen an Spekulatius. Aber bei so usseligem Wetter wie heute, sind wir noch nie über’s Feld geschluppt und haben unser Bäumchen ausgesucht. Der Glühwein mit Schuss war danach bitter nötig und da es schon 11 Uhr durch war, gab es auch einen ordentlichen Schuss mit rein.

20121209-DSC_0023Zu Hause angekommen habe ich mich wieder einmal mehr über unsere gut funktionierende Fußbodenheizung gefreut. Herrlich, so einen Schietwetter-Tag zu Hause zu verbringen. :-) Und gefreut habe ich mich außerdem darüber, endlich die Plätzchenausstecher, die in meinem Blogst-Goodie-Bag waren, auszuprobieren. Die lächeln mich schon seit Tagen breit an und heute waren sie dran! Ich wollte schon so lange solche Tassen-Anhänger-Plätzchen-Ausstecher haben und sie geschenkt zu bekommen ist noch viel toller.

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Da ich gestern mal nicht so vorausschauend war Backutensilien einzukaufen, wurde heute mit Resten improvisiert und ein Rezept aus der LECKER abgewandelt.

Das braucht Ihr für 2 Bleche:

130 g gemahlene Haselnüsse
180 g Mehl
40 g Speisestärke
1 Bio-Orange
180 g weiche Butter
110 g feiner Zucker + 4 EL
1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
1/2 TL Salz
1 TL Zimt

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Und so geht’s:

Die Butter in Stückchen mit dem Zucker, Vanillezucker und Salz mit den Quirlen des Handrührers crèmig rühren. Die Orangenschale fein abreiben. Die Orange halbieren und eine Hälfte auspressen. 1 EL Saft abmessen und zu der Buttermischung geben und verrühren. Mehl, Haselnüsse und Speisestärke dazugeben und zu einem glatten Teig kneten.

Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und 1 Stunde kaltstellen. Den Ofen auf 150° Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. 4 EL Zucker mit 1 TL Zimt mischen.

Den Teig auf einer bemehlten Fläche ca. 3 mm dick ausrollen und Plätzchen ausstechen. Die Plätzchen am Rand in der Zucker-Zimt-Mischung wälzen und auf das Backpapier legen. Die Plätzchen ca. 12 Minuten backen, aus dem Ofen holen und auf dem Bleck auskühlen lassen. Ggf. noch mal durch den Zimt-Zucker wälzen.

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20121209-DSC_0009collage_plätzchenJetzt mache ich uns noch schnell leckeres Abendessen und dann geht’s mit einem Glas Rotwein ab auf die Couch zum Entspannen.

Ich wünsche Euch noch einen schönen 2. Advent.

Liebste Grüße

Kathi

In der Weihnachtsschickerei – oder “Post aus meiner Küche Vol. 4″

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Ich bin bestimmt mal wieder die Letzte, die es endlich schafft Euch meine weihnachtliche Küchenpost zu präsentieren. Aber ist es nicht jedes Jahr das gleiche? Der Dezember ist die Hölle. Ich wünsche mir nur eins zu Weihnachten (also, mal abgesehen von der KitchenAid ;-) ): die 9 Tage Woche. 5 Tage arbeiten und 4 Tage Wochenende. Sonst ist das doch alles nicht zu schaffen. Haus weihnachtlich dekorieren, Geschenke besorgen (ich habe noch nicht ein einziges! Asche auf mein Haupt!), Freunde treffen, die man unbedingt dieses Jahr noch sehen will. Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt und nebenbei noch ein bisschen die irgendwie manchmal gar nicht so besinnliche Vorweihnachtszeit genießen.

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Und in dem ganzen Vorweihnachts-Trubel habe ich letzten Sonntag den ganzen Tag seelig lächelnd in meiner Küche verbracht, Diana Kralls Christmas Songs in den Ohren und habe für meine liebe Tauschpartnerin Christin weihnachtliche Präsente gezaubert. Post aus meiner Küche ging nämlich in die vierte Runde mit der Aufgabe “In der Weihnachtsschickerei”. Ich glaube, ich konnte mich noch bei keiner PAMK-Runde sooo schwer entscheiden, was in mein Päckchen wandern soll wie dieses Mal. Die Auswahl ist einfach so groß! Um so lustiger war es, als Christin und ich uns Montag in der Mittagspause zum persönlichen Tausch auf dem Weihnachtsmarkt auf dem Hamburger Rathausmarkt trafen, in unsere Tüten linsten und dort ziemlich ähnlich Leckereien entdeckten.

Ich habe mich für orangigen Eierlikör, Schoko-Ingwer-Orangen Mini Gugl und Lebkuchen Cantuccini mit Mandeln und Cranberrys entschieden. Bekommen habe ich einen Lebkuchenlikör (Hammer, sag ich Euch!), Lebkuchen Mini Gugl, die ich vor meinem Tischdecker aufs Kräftigste verteidigen musste und Rosmarin-Kekse mit Aprikosenmarmelade, die einfach sensationell schmecken und unbedingt nachgebacken werden.

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Eierlikör
Das braucht Ihr für ca. 700 ml:
7 frische Eigelb (Größe M)
1 Vanilleschote
125 Puderzucker
2 TL abgeriebene Bio-Orangenschale
100 ml weißer Rum
3 EL Orangenlikör (z.B. Cointreau)
100 ml Schlagsahne
außerdem: Eiswürfel

Und so geht’s:
Eigelbe, ausgekratztes Vanillemark und Puderzucker mit den Quirlen des Handrührers in einer Metallschüssel über dem heißen Wasserbad ca. 5 Minuten dickschaumig aufschlagen. Orangenschale, Rum und Cointreau kurz unterrühren

Sahne steif schlagen. Eimasse im eiskalten Wasserbad kalt rühren. Sahne unterheben. Eierlikör mit einem Trichter in saubere und trockene Flaschen füllen. Wer die Orangenschale nicht so gern im Mund haben mag, sollte den Likör durch ein Sieb passieren. Im Kühlschrank hält sich der Likör 2 bis 3 Wochen.

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Schoko-Ingwer-Orangen Mini-Gugl
Das braucht Ihr für 18 Mini-Gugl:
20 g Butter und etwas Mehl für die Form
100 g Butter
15 g Marzipanrohmasse
50 g Puderzucker
abgeriebene Schale einer 1/2 Bio-Orange
1 EL Cointreau
2 Eier (Größe M)
70 g gemahlene Haselnüsse
Butter zum Anrösten (ca. 2 TL)
4 g frischer Ingwer
10 g Speisestärke
20 g Mehl
25 g Kakaopulver
1/2 TL Zimtpulver
1 Prise Chilipulver
50 g weiße Kuvertüre

Und so geht’s:
Die Zutaten sollten alle Zimmertemperatur haben. Den Ofen auf 210° Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Gugl-Form ausfetten und mit Mehl bestäuben.

Butter mit Marzipan in einem kleinen Topf erhitzen und mit dem Puderzucker, dem Orangenabrieb und dem Cointreau zu einer schaumigen Masse verrühren. Die Eier einzeln unterrühren, bis die Masse homogen ist.

Die Nüsse in etwas Butter (1 bis 2 TL) vorsichtig anrösten und zu dem Teig geben. Den Ingwer schälen und fein reiben. Speisestärke, Mehl und Kakao vermischen und mit den Ingwer, Zimt und Chilipulver unter die Masse rühren

Den Teig mit Hilfe eines Spritzbeutels (ich nehme einfach einen Gefrierbeutel und schneide die Spitze ab) in die Gugl-Form füllen. Im unteren Drittel des Ofens ca. 13 Minuten backen. Anschließend aus dem Ofen nehmen, auskühlen lassen und herauslösen.

Die weiße Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und mit Hilfe eines Löffels die Mini-Gugl mit der Schokolade überziehen.

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Lebkuchen-Cantuccinis mit Mandeln und Cranberrys
Das braucht Ihr für ca. 75 Stück:
250 g Mehl
1 gestrichener TL Weinsteinbackpulver
175 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 TL Lebkuchengewürz
Salz
25 g weiche Butter
2 Eier (Größe M)
80 g ganze Mandeln
80 g getrocknete Cranberrys

Und so geht’s:
Mehl, Backpulver, Zucker, Vanillezucker, Lebkuchengewürz und eine Prise Salz in einer Schüssel mischen. Butter in Stückchen und Eier zufügen. Erst mit dem Knethaken des Rührgeräts und dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Cranberrys und Mandeln unterkneten. Den Teig zugedeckt 1/2 Stunde kalt stellen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Backofen auf 150° Umluft vorheizen. Teig vierteln und jeweils zu einer Rolle mit ca. 3 cm Durchmesser formen. Mit etwas Abstand auf das Backblech legen und ca 15 Minuten im heißen Backofen backen. Auskühlen lassen.

Ein zweites Backblech mit Backpapier auslegen. Rollen schräg in 3 bis 4 mm dünne Scheiben schneiden (meine sind eher 1 cm dick). Scheiben flach auf den Blechen verteilen und bei gleicher Temperatur 8 bis 10 Minuten goldbraun backen. Herausnehmen und auskühlen lassen.

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Vielen Dank an Clara, Rike und Jeanny, die diese tolle Aktion ins Leben gerufen und mir bei allen Runden sooo nette Tauschpartnerinnen ausgesucht haben. :-) Besonders schön fand ich, dass ich die letzten zwei Male das große Glück hatte, Mädels aus Hamburg erwischt zu haben. So mussten wir die Päckchen nicht per Post durch’s Land schicken, sondern konnten uns treffen. Ich bin so begeistert was für liebenswerte Menschen man durch’s Bloggen kennenlernt! Ich freue mich schon jetzt, wenn es das nächste Mal heißt “Auf die Plätze, fertig, Post aus meiner Küche!”

Liebste Grüße

Kathi

P.S.: Wer sehen möchte, wie Christins Päckchen für mich aussah, muss hier mal luschern!

Lykkelige Scones mit Marmelade – oder “Süße Sonntags Sünde”

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Gestern waren mein Tischdecker und ich nach langer Zeit mal wieder in Blankenese bei “Lühmanns” frühstücken. Für ihn ist es immer eine Reise in die Jugend und für mich sind es ein paar schöne Stunden in einem Café, in dem man das Gefühl hat die Zeit sei stehengeblieben. Dort habe ich auch vor einiger Zeit zum ersten Mal Scones probiert. Natürlich stilecht mit hausgemachter Clotted Cream und Marmelade. Gestern war es dafür um 12 Uhr allerdings etwas zu früh und mir stand der Sinn eher nach Brötchen, räucheriger Mettwurst und Käse.

So richtig aus dem Kopf gehen wollten mir die englischen Teilchen aber trotzdem nicht. Während der Tischdecker heute früh noch seelig den stürmischen Morgen verschlief und von seinem britischen Glück nichts ahnte, bin ich schnell losgeflitzt, habe alle nötigen Zutaten gekauft und in aller Ruhe Rikes Rezept für Scones ausprobiert. Um mit ihren Worten zu sprechen: easy peasy!

Als sie im Ofen waren und ich merkte, dass ich sie doppelt so dick hätte ausrollen sollen, stand der Liebste auf und freute sich unheimlich über die Überraschung. Er liebt Scones! :) Aber leider nicht zum Frühstück … Da war ich wohl etwas übereifrig. Aber nachmittags schmecken sie noch genau so gut. Dass meine ersten Scones etwas platt geworden sind und eigentlich doppelt so dick hätten werden sollen, tut der Verliebtheit aber keinen Abbruch. Sie sind wirklich oberlecker!

Da meine morgendliche Muße noch nicht für selbstgemachte Clotted Cream reichte, gab es einfach Frischkäse als Ersatz – Doppelrahm versteht sich! ;-) Und so ein Glück, dass wir nicht so große Marmeladen-Esser sind, so dass noch einiges von meiner Erdbeer-Aperol-Marmelade und dem Johannisbeer-Vanille-Gelee übrig ist. Die gab’s beide dazu und es schmeckte himmlisch. Anders als bei “Lühmanns”, aber für meinen Geschmack noch ein bisschen besser.

Das braucht Ihr für ca. 16 platte, oder 8 hohe Scones:

125 g weiche Butter
50 g Rohrzucker
450 g Mehl
1 1/2 TL Weinsteinbackpulver
1/2 TL Salz
200 ml Milch
1 Eigelb

Und so geht’s:

Den Ofen auf 180° vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Die Butter mit dem Zucker und dem Salz ordentlich verrühren. Mehl, Backpulver und Milch zugeben und zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig auf einer bemehlten Fläche ausrollen (ca. 4 cm – dann werden sie bestimmt höher als meine) und mit einem Wasserglas Scones ausstechen. Auf das Backblech legen, mit Eigelb bestreichen und mit etwas Rohrzucker bestreuen. Ca. 15 Minuten backen, auskühlen lassen und zum Tee mit Frischkäse und Marmelade genießen.

Liebe Rike, DANKE für das sensationelle Rezept! Ich bin verliebt. Die muss ich jetzt öfter haben. Und bei den paar Zutaten sind sie auch für spontanen Besuch perfekt.

Habt noch einen charming Sonntag!

Liebste Grüße

Kathi

Apfel-Marzipan-Muffins mit Zimt – oder “Süße Sonntags Sünde”

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Schälchen mit Muffin

“Hallo mein lieber Blog, ich bin’s Kathi. Vielleicht erkennst Du mich nicht gleich wieder, aber wir zwei kennen uns.”

So sollte ich meinen Blog nach einem Monat Abstinenz wohl eigentlich begrüßen. Aber wir zwei haben zu Beginn unserer Liebelei ausgemacht, dass Pausen auch mal ganz gut für die Beziehung sein können.

Ich muss aber schon gestehen, dass es mir letzte Woche doch fast schon unangenehm war auf die Blogger-Konferenz zu gehen, meine Visitenkarten unter’s Blogger-Völkchen zu bringen und einen vier Wochen alten Post vorweisen zu können. So viel zum Thema “Sich selbst unter Druck setzen”. ;-) Dafür war die Konferenz um so fantastischer. Ich glaube, ich bin eine der wenigen, die ihre Kamera zu Hause gelassen hat und nur vier öddelige Handy-Fotos aufweisen kann, die überhaupt nicht vorzeigbar sind. Aber ich denke, die anderen Mädels haben schon so großartige Berichte zum Besten gegeben, dass ich eh nichts hinzuzufügen hätte. Außer “Bitte meeeehr von solchen fabulösen Veranstaltungen!!!”.

Muffins in blauen Förmchen

Da die Konferenz nun schon eine Woche vorbei und bei mir zu Hause etwas Ruhe eingekehrt ist, konnte ich dieses Wochenende endlich wieder Einkaufszettel schreiben, mich im Supermarkt in der Backabteilung herum treiben, meinen Handrührer heißlaufen lassen und mich meiner Süßen Sonntags Sünde widmen. Das an sich ist ja schon schön, aber noch schöner ist, dass ich nach gefühlt monatelanger Suche endlich endlich endlich eine Tortenplatte gefunden habe, die mein Herz ein wenig höher schlagen lässt.

Collage von Muffins auf Tortenplatte

Ist sie nicht wunderschön??? *seufz* Gefunden habe ich das gute Stück (und die super süßen Schälchen, an denen ich nicht vorbei gehen konnte) übrigens in der relativ neuen Wohn-Abteilung von Zalando.

Eigentlich wollte ich auf ausdrücklichen Wunsch meines Tischdeckers heute einen New York Cheesecake backen, der sich bestimmt toll auf der Platte macht. Aber in meiner Verliebtheit ist mir erst heute aufgefallen, dass die Platte einen Durchmesser von 24 cm hat, meine Springform aber gute 4 cm mehr zu bieten hat. Aber so ist das mit den Folgekäufen. ;-) Gut, dass ich eh immer eine kleinere Springform haben wollte. Jetzt gibt’s keine Ausrede mehr.

Muffins auf TortenplatteZum Glück hat unser Supermarkt Sonntags bis um 12 geöffnet, so dass ich fix noch auf Plan B umschwenken und meine Lieblings Apfel-Marzipan-Muffins backen konnte.

Muffins auf TortenplatteDas braucht Ihr für 10 Muffins:

120 g Butter
100 g brauner Zucker
1/2 TL Zimt
1/2 Päckchen Bourbon Vanillezucker
2 Eier
50 g gehackte Mandeln
150 g Mehl
1 TL Weinsteinbackpulver
1 Prise Salz
6 EL Milch
1 Apfel (ich nehme Boskop)
100 g Marzipanrohmasse
etwas Puderzucker

Collage von Muffins

Und so geht’s:

Den Backofen auf 180° Umluft vorheizen. Eine Muffinform mit Papierförmchen auslegen.

Die zimmerwarme Butter mit Zucker, Zimt und Vanillezucker schaumig rühren. Die Eier zugeben und alles noch schaumiger rühren. Die gehackten Mandeln, Mehl, Backpulver, Salz und Milch zugeben und alles gut verrühren.

Den Apfel und das Marzipan klein würfeln und unter den Teig heben.

Mit einem Esslöffel Teig in die vorbereiteten Förmchen füllen und ca 15 bis 20 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen, auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Ich wünsche Euch noch einen kuscheligen Sonntag.

Liebste Grüße

Kathi

Post aus meiner Küche die Zweite – oder “was lange währt, wird richtig gut”

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Der Aufruf zur dritten Post aus meiner Küche Runde ist nun schon etwas länger her. Eigentlich dachte ich, dass ich wegen meines Urlaubs nicht dran teilnehmen kann, aber die lieben PAMK-Mädels haben mir eine Tauschpartnerin gesucht, die nicht nur das gleiche Problem hatte wie ich, sondern dessen Blog ich schon seit längerer Zeit sehr gern verfolge – Jasmin von elbmadame. Und das Beste: Jasmin ist Hamburgerin, so dass es selbstverständlich war, dass wir die Übergabe nicht unseren Postboten überlassen, sondern selbst in die Hand nehmen.

Und so bin ich gestern mit meinem Picknick-Tütchen in der Hand vom Büro aus Richtung Coffeeshop gelaufen und war ein bisschen aufgeregt wie beim ersten Date. ;-) Zum Glück fiel uns noch ein paar Minuten vorher ein zu klären woran wir uns erkennen. Also wusste ich sofort als mir eine rote Hose und eine rote Tasche entgegenlief, dass das super nette Lächeln nur Jasmin gehören kann. Die Sorge was wäre, wenn wir uns nichts zu sagen haben und der Becher Kaffee kaum enden mag, war gleich nach den ersten Minuten begraben. Es war so ein super Abend, bei dem der Tausch unserer Küchenpost in den Hintergrund trat und wir irgendwann vom putzfreudigen Barista herauskomplementiert wurden. Zum Glück nachdem wir uns ausgiebig über die Mitbringsel des anderen gefreut haben.

Mein Picknick-Tütchen für Jasmin stand unter dem Motto “Oriental Picnic” und enthalten war Muhammara – eine pikante Paprika-Walnusspaste –, kleine orientalische Fladenbrote und knusprig-scharfe Kichererbsen. Verpackt hatte ich alles ziemlich unorientalisch in rosa. Mädchen halt … ;-)

Die Rezepte will ich Euch natürlich nicht vorenthalten. Das Kichererbsenrezept habe bei vanillakitchen entdeckt. Das Muhammara-Rezept ist von chaosqueen.

Von Jasmin habe ich unheimlich leckere Dinkelstangen mit getrockneten Tomaten und eine Honig-Senf-Vinaigrette bekommen. Beides super süß dekoriert. Die Dinkelstangen mit transparenter bestempelter Banderole und das Fläschchen auch mit einem bestempelten Anhänger. Ich glaube, ich brauche auch dringend mehr von solchen Sachen. :-)

Mein Abendbrot war nach unserem schönen Treffen also gerettet. Ein bisschen frische Butter, etwas vom Rest der Parika-Walnuss-Paste, ein Gläschen Rotwein und ich habe den Abend entspannt ausklingen lassen.

Heute Abend musste ich unbedingt die Vinaigrette probieren und habe mir dazu schnell einen Feldsalat mit Feigen, Ziegenkäse und Walnüssen gemacht. Absolut empfehlenswert! Für die Rezepte müsst Ihr Euch vertrauenvoll an Jasmin wenden, was ich garantiert auch noch machen werde.

Wie schön, dass die Zeit bis zur Nächsten PAMK-Runde jetzt nur noch sehr kurz ist. Ich freue mich jetzt schon!

Liebste Grüße

Kathi

Mini-Mohn-Gugl mit Eierlikör – oder “Süße Sonntags Sünde”

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Dieses Wochenende habe ich mir gleich zwei lang ersehnte Wünsche erfüllt. Gestern beim Einkaufen lief mir reiiiin zufällig die Gugl-Form-mit-Backbuch-Packung über den Weg. Sie ist Pink, sie ist alles andere als unnütz und ich wollte sie schon immer haben. Und da es ja gefühlt immer einen Grund gibt, sich etwas zu gönnen, wanderte sie schneller als ich schauen konnte in meinen Einkaufswagen. Neben den zwei Packungen Whiskas hatte ich sicher farblich den perfektesten Mädchen-Einkauf weit und breit. :-)

Aber nicht dass Ihr denkt, dass meine zweite Wunscherfüllung aus zwei Packungen Whiskas-Futter besteht. So schlimm ist mein Mädchen-Farben-Faible dann doch nicht. Ich bin seit längerer Zeit schon auf der Suche nach einer schönen Etagere. Der hin und wieder wache Igel in meiner Tasche piekst bei den ganzen neuen hübschen Dingern aber schon kräftig in meine Hand, so dass ich bislang etagerenlos blieb.

Heute war mal wieder ein richtig schöner Flomarkt-Sonntag. Erst waren wir in Bergedorf in der Fachhochschule und haben NÜSCHT gefunden. Ach nee, stimmt nicht. Ein richtig olles Buch mit vergilbten Seiten zum Basteln für 1€. Aber außer einer “die in hübsch”-Etagere war nichts zu holen. Also ging es weiter Richtung Heimat auf den nächsten Flomarkt, wo wir noch schnell durch die letzten im Abbau begriffenen Stände huschten. Und da stand sie! MEINE Etagere. Ich war sofort verliebt! Sie sollte es sein. Sie und keine andere. Aber beim Preis von 30€ biss besagter Igel mal wieder zu und wir gingen in Richtung Auto. Wer mich kennt, weiß, dass Entscheidungsfreude nicht unbedingt eine meiner Stärken ist. Aber wenn ich mich verliebt habe … Hach! Ich gucke also meinen Tischdecker an und überlege laut “Und wenn ich nochmal hingehe und frage, ob er sie mir für 20€ gibt?” Wir also wieder hin zum Stand, der nette, dicke Mann wollte aber trotz wildem Geplinzel und leicht feuchten Augen nicht auf mein Angebot eingehen. Da ich aber gut betteln kann, haben wir uns auf 25€ geeinigt und mein Tischdecker drückte mir noch 5€ in die Hand und meinte “Siehst Du, so hast Du sie doch für 20 bekommen.” :-) Und das ist das gute Stück:

Ich bin schwer verliebt! Und das Beste: Die kleinen Gugl-Schweinereien passen perfekt drauf. Was für ein Tag! Das Rezept für die Mohn-Gugl habe ich übrigens bei Clausa Things gefunden. Ursprünglich ist es aus Danis Klitzekleinem Backbuch, das ganz oben auf meinem Geburtstags-Wunschzettel steht.

Das braucht Ihr für 24 Mini-Gugl:

110 g Butter + Butter zum Ausfetten
90 g Puderzucker
1 Vanilleschote
45 g Mehl + etwas für die Form
90 g Weizengrieß
2 Eier (Zimmertemperatur)
2 EL Eierlikör
1 Prise Salz
1/2 Zitrone (Saft und Schalenabrieb)
35 g gemahlener Mohn (ich habe den Mohn im Mörser gemahlen)

Und so geht’s:

Die Butter in einem kleinen Topf schmelzen und den Puderzucker einrühren, bis alles verbunden ist und beiseite stellen.

Mehl und Weizengrieß mit den Eiern verrühren, die Buttermischung dazugeben. Die Vanilleschote auskratzen und mit Mohn, Zitronensaft und -schale, Salz und Eierlikör drunterrühren.

Den Backofen auf 210° vorheizen. Die Gugl-Form am Besten mit einem Pinsel gründlich ausbuttern. Etwas Mehl in die Förmchen geben und über der Spüle wieder ausschütteln.

Da ich keinen Spritzbeutel habe, habe ich den Teig in einen Gefrierbeutel gefüllt, eine Spitze abgeschnitten und den Teig so in die Förmchen gefüllt. Die Gugl für 15 Minuten bei 210° backen, etwas auskühlen lassen, aus der Form lösen und mit Puderzucker bestäuben.

Ich hätte am Liebsten gleich eine zweite Sorte gebacken. In dem beiliegenden Büchlein sind so leckere Rezepte. Die nächsten Sonntage sind gesichert!

Einen schönen Sonntag noch.

Kathi

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